Team Rhine-Ruhr 2025: Kolosov und Kisskalt für FISU Games nominiert
Dreieinhalb Monate vor dem Start der Rhine-Ruhr 2025 FISU World University Games stehen die ersten deutschen Teilnehmer:innen fest. Der Allgemeine Deutsche Hochschulsportverband (adh) hat für die Rhythmische Sportgymnastik und die Zweikampf-Disziplin im Taekwondo insgesamt 16 Athlet:innen nominiert. Mit dabei: Unsere Botschafterinnen aus dem “Team Rhine-Ruhr 2025” Margarita Kolosov und Anya Kisskalt.
Kolosov gehört zu den aufstrebenden Stars in der Rhythmischen Sportgymnastik. Sie machte bereits im vergangenen Sommer bei den Olympischen Spielen in Paris auf sich aufmerksam, als sie nach einem herausragenden Mehrkampf-Wettbewerb den vierten Platz erreichte und die Bronzemedaille nur knapp verpasste. Die 21-Jährige, die an der Universität Stuttgart studiert, will nun bei den Rhine-Ruhr 2025 FISU World University Games Edelmetall holen. Die Wettkämpfe in der Rhythmischen Sportgymnastik finden in der Messe Essen statt.
„Für Deutschland bei den Rhine-Ruhr 2025 FISU Games an den Start zu gehen, ist eine große Ehre für mich – vor allem in der Rolle als Botschafterin des deutschen Hochschulsports. Nach meinem vierten Platz bei den Olympischen Spielen ist das jetzt das nächste große Highlight in meiner Karriere“, sagt Kolosov.
Kisskalt gewann schon in Chengdu Bronze
Neben Kolosov fungiert auch Anya Kisskalt als Botschafterin von Rhine-Ruhr 2025 und somit als Gesicht ihrer Sportart Taekwondo. Die koreanische Kampfkunst wird bei den World University Games in zwei Disziplinen ausgetragen – im Zweikampf und im Formenlauf. Die Nominierungen für den Formenlauf werden zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben.
In der Zweikampf-Disziplin stehen unter anderem in Kisskalt aber vielversprechende Athlet:innen aus deutscher Perspektive im Kader Deutschlands. Kisskalt hat bereits Erfahrungen bei den letzten World University Games im chinesischen Chengdu gesammelt – und holte damals eine vielumjubelte Bronzemedaille. Diesen Erfolg will die Nürnbergerin, die an der HS Ansbach studiert, natürlich gerne wiederholen. Auch Laura Göbel, Emily Hörmann und Jona Pörsch ist einiges zuzutrauen.
„Ich freue mich riesig auf die kommenden World University Games. Es ist diesmal so nah bei uns zuhause, meine Familie und Freunde werden da sein. Es wird eine super coole Atmosphäre geben, mit coolen Sportlern aus der ganzen Welt. Und dazu mit einer weiteren schönen Eröffnungsfeier“, sagt Kisskalt mit Blick auf ihre Nominierung.
Neben Kolosov wird in der Rhythmischen Sportgymnastik auch noch Anastasia Simakova antreten. Betreut werden sie von Trainerin Yuliya Raskina, die unter anderem auch Darja Varfolomeev, Gold-Medaillengewinnen von Paris betreut. Im Taekwondo hat der adh 14 Athlet:innen nominiert. Die zweite Nominierungsphase ist für den Mai vorgesehen.
Alle Nominierten im Überblick:
Rhythmische Sportgymnastik:
Margarita Kolosov (HS Ansbach)
Anastasia Simakova (Finance Academy Moskau)
Taekwondo:
Adiba Asimi (BLS Hamburg)
Vanessa Beckstein (HFH Hamburg)
Laura Göbel (ISM International School of Management)
Kaan Gümüs (FH Dortmund)
Emily Hörmann (HS München
Vincent Hörmann (HS Fresenius)
Esmeralda Husovic (HS München)
Anya Kisskalt (HS Ansbach)
Helin Rüya Kodaman (TU Berlin)
Takrim Mirza (IU Internationale HS)
Jona Pörsch (Uni Mainz)
Ella Pörsch (Uni Mainz)
Viviana Valetino (IU Internationale HS)
Jessica Wolf (KIT Karlsruhe)
Die zweite Phase der Nominierung der deutschen Delegation durch den adh ist für Mai geplant.